reflections

Cookie Jar !

Obwohl ich mich für Hiphop und sonstige "Black Music" nur schwer begeistern kann, ist mir auf der Heimfahrt letztens ein Song ins Ohr gesprungen, den ich nicht mehr loswerde. Ich mag die Bassline und der Text ist auch interessant *hüstel*
Ist zwar nichts absolut innovatives aber mir gefällt sogar auch das Video dazu:


1 Kommentar 30.8.08 16:44, kommentieren

Mal wieder Berlin / August 08

Spontane Ideen sind ja die besten. Und nachdem ich jahrelang versucht habe, Berlin und seine Einwohner zu vergessen (mal mehr, mal weniger erfolgreich), habe ich dann doch am Wochenende einen kleinen Trip unternommen.
Freitag los, Sonntag zurück. Kein guter Plan - verkehrstechnisch - aber anders auch nicht machbar...irgendwie. Nach 7 Stunden und 500 km Baustelle kam ich dann in meiner Präsidentensuite namens Kolo77 im Wedding an. Und siehe da: ganze sechs Betten standen mir zur Verfügung. Ein Hoch auf den guten alten Jugendherbergsstyle! Direkt in der Tegeler Einflugschneise gelegen überkam mich doch ein Gefühl von Heimat, in Frankfurt sehen wir ja auch minütlich Flugzeuge über unseren Köpfen entlangfegen.
Am Abend ging es dann mit meiner guten Freundin Soti ins MFE - Ministerium für Ellenlangeschlange. Also wirklich, zum Getränke bestellen musste man sich für mindestens eine halbe Stunde vom aktuellen Partygeschehen verabschieden, dank einer einzigen Bar für 3 Floors. Dafür berlintypisch günstig, was mich immer wieder freut. Alles in allem war es aber eine super Party, viele "alte" Bekannte wieder getroffen, getanzt, gelästert...das fehlt mir in Frankfurt enorm. Dieses Gefühl, am richtigen Ort zu sein...
Nach der nächsten durchfeierten Nacht in der absolut gemütlichen, perfekte Musik spielenden Haifischbar (und einer anderen Bar am Alex deren Namen ich auf Grund des enormen Alkoholgehalts im Maitai vergessen habe) musste ich mich dann leider wieder auf den Heimweg machen. Übermüdet, mit Restalkohol, melancholisch. Ich brauche dringend wieder einen Wohnsitz in Berlin. Oder ein Wohnmobil. Aber wäre ich dauerhaft dort glücklich? Ich glaube nicht. Zu sehr habe ich mich wieder an meine Heimat gewöhnt und meine Familie kann auch niemand ersetzen. Dann doch lieber das Wohnmobil

1 Kommentar 25.8.08 16:36, kommentieren

Geburtstag die 150. te

Meine Freundin hat Geburtstag. Sie ist ein Jahr älter als ich und hat schon ein paar graue Haare. Dafür liebe ich sie.
Die Gute kommt aus Stuttgart und ich fahre sie besuchen, das Wochenende ist Partytime!
Nach den ersten Cocktails sind wir darüber hinweg, dass uns kein Mensch mehr nach dem Ausweis fragt, wir grundsätzlich in der U-Bahn einen Sitzplatz angeboten bekommen, und Cremes für die "reife Frau" bei Douglas unauffällig zugesteckt kriegen - kein Scherz.
Das Leben hinterlässt eben seine Spuren, und auch wenn sie beim Ausblasen der 26 Kerzen ein kleines Tränchen verdrückt - eigentlich sind es doch Tränen der Freude, dass es uns gut geht. Wir sind froh und dankbar, dass wir in einer Region leben, die es uns erlaubt frei zu sein, in der wir nicht um das nackte Überleben kämpfen müssen, und zumindest halbwegs soziale Gerechtigkeit herrscht.
Wir versuchen zu vergessen, dass wir an der Tanke 1,44 € pro Liter haben hinblättern müssen.

Dieser Tage gedenken wir der Menschen, die nicht so unbeschwert feiern können wie wir.

Wir trinken auf ein baldiges Entspannen der Situation in den USA und feiern das Leben. Mit Falten.

1 Kommentar 5.9.05 13:03, kommentieren

Frankfurt calling

Berlin, ade.
Ich gehe wieder nach Frankfurt. Die Ausbildung musste ich leider schmeissen und ich sehe absolut keine Perspektive mehr in dieser Stadt. Mein alter Job schreit nach mir, und hier bin ICH die einzige die schreit. Wenn es Absagen hagelt.
Es war die beste Zeit meines Lebens, ich werde diese Verrückten hier enorm vermissen.
Vielleicht finde ich auch wieder verrückte Hessen.
Jetzt muss der Umzug organisiert werden und einige Behördengänge sind zu erledigen.
Eine kleine Niederlage für mich. Berlin hat mich besiegt. Aber ich werde zurückkehren, irgendwann! I´ll be back!
Derweil wird mir Bembeltown hoffentlich Asyl bieten und meine desolaten Finanzen auf Vordermann bringen.
Zum 01.05. bin ich weg.....

1 Kommentar 17.4.05 14:25, kommentieren

Der Tod steht vor der Tür

Ich werde 25. In Worten: fünfundzwanzig.
Das ist ein viertel Jahrhundert, das ist älter als alle meine Haustiere zusammen jemals wurden.
Es ist die Zeit in der "die ersten Fältchen" bekämpft werden müssen. Meiner Meinung nach müssen Falten direkt nach der Geburt bekämpft werden, und zwar mit allem was zur Verfügung steht! Mit 25 ist es vorbei, der Collagenspiegel sinkt, die Haut wird schlapp, das Leben wird zum einzigen Wettlauf mit der Zeit.
Ha, was rede ich denn da: GEGEN die Zeit !!
Besonders deprimierend ist es, mit einem 19 jährigen feiern zu müssen. Du törichtes Kind, komm du erst mal in mein Alter!!

Alle alten Leute waren irgendwann mal jung. Die wollten sicher auch nie Oma oder Opa sein und nun? Keiner fragt einen, ob man bereit ist, mehr Zeit in der Apotheke zu verbringen als in Bars.
Ach Gott...wie wird das erst, wenn ich 30 werde?

1 Kommentar 16.2.05 17:02, kommentieren



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